Weihnachtspfarrbrief 2019

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tragen
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pfarr brief
Pfarrbrief der Pfarre Mariapfarr Weihnachten 2019 | Nr. 112
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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Für uns alle, dem Pfarrbriefteam und allen, die für
den Pfarrbrief immer wieder Berichte verfassen und
auf irgendeine Art mitarbeiten, ist es schön und
ermutigend und auch eine besondere Bestätigung
für unsere Arbeit, dass wir so viele positive
Rückmeldungen bekommen. Auch den Sponsoren
darf ich hier an dieser Stelle einmal persönlich herzlich
Vergelt´s Gott sagen für die Unterstützung!
So gilt es jetzt für mich wieder, rechte Worte zu
finden auf den Advent hin und für Weihnachten. Es
ist Oktober. Noch nicht Advent und Weihnachten.
Lange aber sind wir schon davon belagert in den
Werbungen und Auslagen der großen Kaufhäuser.
Teilweise sind die wahren und religiösen Inhalte darin
erniedrigt.
Was hat man aus diesen Zeiten und Festen heute
gemacht?
Aber wenn kein Glaube als tiefer Hintergrund da
ist, ist es nicht verwunderlich, dass alles nur für
stimmungsvolle Idylle verzweckt wird.
„Stille Nacht! Heil´ge Nacht!“ —
Das schönste Weihnachtslied
Das schönste Friedenslied
Es ist nicht nur ein Friedenslied. Es ist zu allererst das
Lied über die Geburt Jesus, der Heilsgeschichte seiner
Menschwerdung für die Welt.
Da ist natürlich Jesus als der große Friedensbringer
angesprochen.
In folgender Reihenfolge aber:
„ 1. Ehre sei Gott in der Höhe
und
2. Friede den Menschen auf Erden!“
Aber: nachdem unsere Welt so im Argen liegt, was
den Frieden betrifft, sollten wir uns für den neuen
Advent vielleicht besonders vornehmen, um den
Frieden zu beten.
Ich versuche zurückzudenken, was wir in unserer
Kindheit in den letzten Monaten vor Advent-
beginn getan haben.
Da fällt mir schnell eine Aktion ein, die sich fast jedes
Jahr wiederholt hat.
Unser Vater war ein begeisterter Krippenbauer
„Wurzelkrippenbauer“. Immer wieder bekam er
Aufträge und Anfragen, für Häuser und Wohnungen
Krippen zu bauen. Als Buben haben wir uns oft
gedacht, wenn er doch wenigstens ein bisschen
verlangen würde, dann könnten für uns auch einmal
ein paar Schilling abfallen. Aber er hat jede Krippe
verschenkt. „Ich könnte doch für einen Krippenstall
kein Geld verlangen“, war seine Rede.
Meistens um den Oktober herum ging Vater mit uns
Buben hinaus in die Natur, um kostbare Fundstücke
für den Bau einer Krippe zu sammeln: Wurzelstücke,
alte als Höhlen ausgebildete Teile von Baumstücken,
verwinkelte Gebilde, in denen vielleicht ein Stein
eingewachsen war und vieles mehr. Die Natur hatte
ja viele Schätze zu bieten. Wir Buben fanden natürlich
vieles, was Vater symbolisch mit in den „Buckelkorb“
packte, das aber für den Bau einer Krippe vollkommen
ungeeignet war.
Aber das Suchen und Finden, mit dem Vater
zusammen, alles heimzutragen für den Bau
einer Krippe, und wirklich beim Entstehen dieses
Werkes mit helfen zu dürfen – ist das nicht ein
adventlicher Weg im Erreichen von Weihnachten.
Ich habe noch heute die Worte von Vater im Ohr, mit
denen er jeden Arbeitsgang kommentiert hat.
Und auch die Worte von Mutter, wenn ihr das
fertige Werk vorgeführt wurde: „Ist die wieder schön
geworden. Jetzt brauchen wir noch ein warmes
Bettchen für das Jesuskind.“
Ein solches Erleben auf dem Weg durch den Advent
auf Weihnachten wünschen wir uns doch eigentlich
alle immer wieder.
Lassen wir uns Zeit.
Nehmen wir uns Zeit.
Möge diese Zeit gesegnet sein.
Euer Pfarrer
Bernhard Rohrmoser
Impressum: Informationen, Mitteilungen und Berichte der röm.-kath. Pfarrgemeinde Mariapfarr
Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich:
Pfarre Mariapfarr, Joseph Mohr Platz 1, 5571 Mariapfarr, Tel: 06473/8203
Pfarrer Mag. Bernhard Rohrmoser und Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit unter Rupert Kößlbacher, mit Alexandra Bogensperger, Sabine Moser;
sowie angeführte(r) BeitragsautorInnen
www.pfarre-mariapfarr.at; e-mail: pfarre.mariapfarr@pfarre.kirchen.net
Titelbild: Krippe in der Wallfahrts- und Stille Nacht Basilika Mariapfarr
Bilder: Pfarrgemeinde Mariapfarr; Paul Kösslbacher, Rupert Kößlbacher, Aquarell Pfarrer Bernhard Rohrmoser, Sabine Moser, Maria Draxl,
Gerald Payer, Logo ALIVE der Katholischen Jugend Erzdiözese Salzburg, Manfred Moser, Hildegard Bogensperger, Anna Kerschhaggl,
Alexandra Bogensperger, Birgit Fingerlos, Andreas Lerchner, Heinz Michael
Design und Druck: G.A. Service GmbH; Layout-Umsetzung: Sabine Moser
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Wie es in manchen Pfarrgemeinden noch üblich ist, so
auch bei uns, werden im Advent „Marienbilder“oder
„Marienstatuen“ von Haus zu Haus getragen und es
wird um Herberge gebeten.
Dr. Karl Zinnburg schreibt in seinem Buch
„Salzburger Volksbräuche“ folgendes über das
„Adventliche Frautragen“:
Das „Frautragen“ gehört zu den stillen, nach außen
hin wenig bekannten Bräuchen unserer Heimat.
Da wird kein Aufsehen gemacht, es erfolgen keine
großen Ankündigungen, und auch sonst geht es ums
Frautragen beinahe heimlich zu. Gebet, Besinnung
und fromme Erwartung geben diesem Brauch seinen
Inhalt.
Das „Frau-, auch „Frauentragen“, „Fraubeten“ oder
„Frausingen“ genannt, ist eine Art Herbergsuche. Ein
Bild, das Maria mit der Heiligen Familie zeigt, oft auch
eine kleine Statue, wird vom ersten Adventsonntag
an, manchmal auch erst mit dem 8. Dezember
beginnend, allabendlich bis zum Heiligen Abend von
einem Bauernhaus zum anderen getragen.
Bild oder Statue müssen keineswegs großartige
Kunstwerke sein, im Gegenteil, eine schlichte
Darstellung hat den Vorzug. Die Art des Umtragens
ist verschieden: In einigen Orten trägt ein Priester
das „Fraubild“ persönlich von Haus zu Haus, dann
wieder sind es Männer, die es sogar auf „Tragkraxn“
befördern, und in einigen Orten, zum Beispiel in
Rauris oder in Oberndorf, dürfen überhaupt nur
Frauen und Mädchen die Überbringer sein.
Das Frautragen ist ein vielfach bekannter Brauch.
1953/54 veranstaltete Univ. Prof. Dr. Wolfram, Wien,
umfassende Erhebungen und stellte damals fest,
dass der Brauch besonders im Pinzgau und Pongau,
zwischen Pass Lueg und Bruck, aber auch in Teilen
des östlichen Flachgaues geübt wird; darüber hinaus
ist das Frautragen in Tirol, in der Steiermark und in
Oberösterreich sehr bekannt.
(Auch bei uns im Lungau gibt es diesen Brauch.)
Über den Ursprung des „Frauentragens“ sind schon
mancherlei Überlegungen angestellt worden. Die
einen vertreten die Anschauung, dass das Alter nicht
zu ermitteln ist, die anderen vermuten, dass das
Frautragen vorchristlichen Ursprung hat und auf den
Nerthusumzug, von dem schon Tacitus berichtet,
zurückgeht. Doch dies scheint doch weit hergeholt!
— Der älteste schriftliche Beleg über den Nachweis
des Frauentragens im Salzburgischen reicht nach
bisherigen Forschungsergebnissen nur auf das Jahr
1870 zurück; er bezieht sich auf St. Veit. Das Dogma
von der Unbefleckten Empfängnis Mariens wurde
erst 1854 von der katholischen Kirche verkündet.
Adventliches „Frautragen“ — „Marienbildtragen“
Sylvia Fritzenwallner
Andererseits sind gerade im Land Salzburg Bildtafeln,
die auf denselben Gebrauch schließen lassen, schon
vom Ende des 17. Jahrhunderts bekannt.
Zum „Frautragen“ sind verschiedene Vorbereitungen
notwendig: Im Laufe des Tages schmücken die
Weibsleut den Herrgottswinkel, oder man baut in
der Stube einen Altar auf. Blumen und Kränze dürfen
dabei nicht fehlen. Die Stelle, an der das Bild stehen
soll, wird mit einer schönen Girlande umrandet. Ist
dies geschehen, wird die Stube sauber gefegt und
umherliegendes Zeug aufgeräumt. Zu guter Letzt lässt
der Bauer die neuen Kerzen ein wenig anbrennnen,
damit sie sich am Abend gleich anzünden lassen,
wenn der Umzug in die Stube tritt.
… In größeren Orten gehen mehrere Gruppen oder
Rotten, in kleinen Dörfern ist es meistens nur eine
einzige. Alle sind versammelt und warten auf die
Ankunft der „Frau“.
Damit beginnt meistens ein besonderes Zeremoniell:
Die Haustüre wird zugemacht, als wäre die „Herberge“
schon geschlossen. Draußen pocht jemand an die Tür
und sagt: „Die Himmimutter tät um ein Nachtlager
bitten!“ Bei diesen Worten wird freudig die Türe
geöffnet und die Gruppe gebeten, einzutreten.
… Betend tritt der Zug in die Stube. Das Bild kommt
auf den vorbereiteten Ehrenplatz, dann beten alle
gemeinsam bis zu drei Rosenkränze, ihnen schließen
sich noch etliche Vaterunser und Fürbitten an den
heiligen Georg, den heiligen Florian, den heiligen
Leonhard und noch einige Heilige an, deren wirksame
Hilfe die Bauern empfangen möchten.
… Am nächsten Abend setzt sich der Zug wieder in
Bewegung, hin zum Nachbarn, oder wohin Los oder
Herkommen es bestimmen. Jede Nacht weiter bis
zum Heiligen Abend.
Soweit Auszüge aus dem Buch „Salzburger
Volksbräuche“ von Dr. Karl Zinnburg, Seite 37 bis 42,
Verlag der Salzburger Druckerei.
Auch in unserer Pfarrgemeinde ist es üblich, dass vom
1. Adventsonntag bis zum Heiligen Abend
„Marienbilder“ von Haus zu Haus getragen werden
und um Herberge gebeten wird.
Auf jedem Bild ist auf der Rückseite eine Liste, wo die
Bilder hinkommen sollten.
Die Wohnviertelhelfer teilen die Bilder dem
Erstgenannten aus und dieser gibt das Bild dann
weiter an den Zweitgenannten usw.
Das Bild sollte dann 24 Stunden in diesem Haus
an einem besonders gestalteten Ort bleiben, vor
dem gebetet und auch gesungen werden kann,
mit der ganzen Familie oder auch alleine.
Bitte die Marienbilder nicht an die Haustüre
hängen! Das Bild sollte „persönlich“ übergeben
werden mit der Bitte um Herberge.
Der Inhalt und die Meinung des Frautragens geht
ansonsten verloren!
Alle die auf den Listen angeführt sind, sollten bis zum
Heiligen Abend das Marienbild erhalten haben.
Der Letzte auf der Liste möge dann das Bild bitte
wieder im Pfarrhof abgeben.
Tragen wir alle dazu bei, dass das „Frautragen“ in
unserer Pfarrgemeinde auch weiterhin besteht.
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Adventliches „Frautragen“ — „Marienbildtragen“
Stimmen aus der Pfarrgemeinde
Elisabeth und Hilde aus Mariapfarr
Während der Adventzeit feiern wir jeden Tag Advent: am Abend neh-
men wir uns Zeit für ein gemeinsames Gebet. Wenn das Marienbild im
Haus ist, dann ist das Adventfeiern etwas ganz Besonderes – die Mutter
Gottes ist da! Es ist uns eine große Freude, wenn sie ins Haus kommt
und wir ihr eine Herberge geben können. Dank und Bitte, dass sie die
Hand über die gesamte Familie hält, begleitet die Zeit. Wichtig ist uns,
das Bild anschließend nicht einfach nur an die nächste Haustür zu hän-
gen, die Weitergabe des Bildes erfolgt persönlich. Auch der Kontakt
dadurch und ein gemeinsames Gespräch sind sehr schön.
Maria aus Göriach
Ich freue mich alle Jahre wieder, wenn die Wandermuttergottes zu uns
ins Haus kommt. Die Hl. Maria (ich nenne sie liebevoll Himmemama)
ist für mich wie eine Mutter, die ihre Kinder im Leben behütet und be-
schützt; sie ist voller Güte, Wärme und Geborgenheit und ist für mich
die Verbindung zum lieben Gott (Himmevåta). Ganz besonders im Ad-
vent gehe ich in mich — bitte um Schutz und Beistand, sowie Glück und
Segen für die ganze Familie und kann all meine Sorgen und Anliegen
abgeben. Die sanftmütige, gütige heilige Fürsprecherin ist nicht nur im
Advent, sondern das ganze Jahr ein wichtiger Teil in meinem Leben,
und gibt mir auch in schwierigen Zeiten Halt und Kraft. Dafür möchte
ich der „Himmemama“ ein großes Vergelt´s Gott sagen.
O holde Jungfrau sei uns gegrüßt,
O Maria, Gnadenmutter bist,
denn schon der Engel sprach zu jener Zeit:
„O, Maria, du bis gebendeit!“
Du warst die Reinste im Hause Israel,
als zu Dir kam der Engel Gabriel.
Von Gott den schönsten Gruß gebracht zu Dir,
so Maria grüßen Dich auch wir,
so Maria, so Maria, so Maria
grüßen Dich auch wir.
(Altes Frauenlied aus Dienten am Hochkönig;
wird nur in der Heiligen Nacht gesungen
— Salzburger Volksbräuche
von Dr. Karl Zinnburg,
Verlag der Salzburger Druckerei,
Seite 40, 1. Strophe)
Stimmen aus der Pfarrgemeinde
Unsere Wanderbibel
Birgit Fingerlos
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht, es hat
Hoffnung und Zukunft gebracht!
Ein Jahr lang hat sich Sonntag für Sonntag unsere
Wanderbibel gefüllt und ist wirklich zu einem Schatz
geworden! Danke allen, die sich Gedanken gemacht,
geschrieben und gezeichnet haben! Danke auch für
die vielen positiven Rückmeldungen!
Mit dem 1. Adventsonntag beginnt ein neues
Kirchenjahr und damit auch ein neues Lesejahr.
Es gibt drei solche Lesejahre, jedes ist besonders
einem Evangelisten gewidmet: Matthäus bestimmt
das Lesejahr A, Markus das Lesejahr B und Lukas das
Lesejahr C. Das Johannesevangelium ist besonders
bei den Gottesdiensten im Advent und in der
Fastenzeit zu hören.
Heuer ist das Lesejahr A und so wird es hauptsächlich
die frohe Botschaft nach Matthäus sein, die uns durch
das Kirchenjahr begleiten wird.
Die Aktion Wanderbibel
soll weitergehen – vielleicht
gelingt es ja wieder so gut wie
im vorigen Jahr! Wer bereit ist,
einen Sonntag zu übernehmen,
möge sich bitte melden!
Burgi aus St. Andrä
Mir gefällt der Brauch besonders gut. Wenn meine Nachbarin mir das Muttergot-
tesbild bringt, bedanke ich mich herzlich und freue mich, dass das Bildnis einen
Tag und eine Nacht bei uns ist. Darum mache ich im Hergottswinkel Platz. Weil in
der „stillsten Zeit“ im Advent am meisten los ist, nehme ich mir bewusst an die-
sem Abend Zeit. Mich hinsetzen und still werden in meinen Gedanken. Für das
vergangene Jahr zu danken und für´s kommende um Schutz und Segen zu beten.
Ich brauche mit dem Bild nur in den oberen Stock zu unserer Schwiegertochter zu
gehen. Somit möchte ich auch ihr den Segen mit dem Muttergottesbild wünschen.
Es ist nicht Sinn und Zweck, das Bild auf die Haustürschnalle zu hängen und sich aus
dem Staub zu machen. Wie ich es schon manchmal gehört habe. Es möge doch mit
Freude überreicht werden — das wäre mein Wunsch.
Frieda aus Weißpriach
Advent ohne Marienbild ist für mich nicht vorstellbar. Es ginge etwas ab, wenn es
das Marienbildtragen nicht gäbe. Wenn die Zeit kommt, schaue ich schon und freue
mich. Man kann Maria eine Herberge geben, wo sie sich wohlfühlen kann. Das Bild
stelle ich in den Hergottswinkel und zünde eine Kerze davor an. Ich nehme mir Zeit
für die Gebete welche beim Marienbild dabei sind. Ich kann Bitten und Sorgen vor-
bringen; obwohl es Maria selbst nicht leicht gehabt hat.
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Florian hat sich für den heutigen Tag einen Ausflug
gewünscht. Das Quartett sitzt beim Frühstück und
redet darüber, wie sie den Tag gestalten. „Heute ist
ein wichtiger Marienfeiertag“, sagt Mama. „Ich gehe
heute in die Messe. Wer geht mit?“
„Was feiern wir denn?“, fragt Florian. Er kann sich noch
erinnern, dass es den Feiertag Maria Verkündigung
gibt, den Festtag, an dem der Engel Gabriel zur Maria
kommt und fragt, ob sie die Mutter von Jesus werden
will. Maria hat Ja gesagt. Aber was am 8. Dezember
gefeiert wird, davon hat er keine Ahnung.
„Wir feiern Maria Empfängnis“, sagt Mama. Florian
runzelt die Stirn. „Was heißt das?“ „Ein Kind empfangen
heißt so viel wie schwanger werden. Die Eltern der
Gottesmutter, Anna und Joachim, haben erfahren,
dass ihre Tochter einmal einen ganz besonderen
Auftrag von Gott bekommt. Maria soll das Christkind
auf die Welt bringen“, gibt Mama zur Antwort.
„Bin ich auch etwas ganz Besonderes?“, fragt Julia
ihre Mama. „Ja das bist du und auch der Florian und
auch der Kurt, die Kurt-Oma, der Kurt-Opa, meine
Eltern, meine Urgroßeltern“, beschwichtigt Mama
Julia. „Ich glaube, dass Gott uns alle sehr lieb hat, alle
Menschen auf der Welt!“
Florian hat Angst, dass sein Wunsch nach einem
gemeinsamen Ausflug nicht erfüllt wird. „Natürlich
vergessen wir deinen Ausflug nicht! Veronika möchte
in die Messe gehen. Ihr geht sicher gerne mit ihr mit.
Ich sorge in der Zwischenzeit für das Mittagessen“,
betont Kurt.
In der Kirche sind nicht so viele Leute wie sonntags.
Der Priester hat einen Chor eingeladen, der die
heilige Messe mitgestaltet. Die Sänger stimmen
einige Marienlieder, wie „Es ist ein Ros entsprungen“
oder „Maria durch den Dornwald ging“ an. Als Florian
dieses Lied hört, da stellt er sich vor,
wie die heilige Maria schwanger mit
Josef durch einen dichten Wald geht.
Er sieht, wie ihre Füße geschwollen
sind, so wie bei Mama, als sie mit
Julia schwanger war. Er denkt auch
daran, wie die schwangere Mama
sich geplagt hat, wenn sie Sachen
vom Boden aufgehoben hat. „Maria
wie muss es dir dabei ergangen sein?
Früher war sicher alles noch viel
unbequemer“, redet er ganz leise
mit der Gottesmutter. Dann fällt ihm
wieder das Bild ein, wie Mama ihre
Arme in das Kreuz gestemmt hat,
wenn ihr das Kreuz wehgetan hat.
Anna und Joachim mit Maria
„Heilige Maria“, spricht Florian mit der Muttergottes
weiter: „Ich danke dir, dass du das Jesuskind auf die
Welt gebracht hast, dass du wegen dem Jesuskind
geschwollene Füße in Kauf genommen hast und dass
du das ausgehalten hast, dass dir dein Kreuz wehtut.
Und dass du mit dem Josef über die steinigen Straßen
nach Betlehem gewandert bist. Das war sicher sehr
anstrengend für dich. Ich tät das nicht so aushalten.
Danke Maria!“
Zu Mittag das Brathendl von Kurt schmeckt allen
ausgezeichnet, danach machen sie den gemeinsamen
Ausflug, den Florian sich gewünscht hat.
Sie gehen in den
Florianiwald. Florian bleibt
mit seiner Jacke an einem
Gestrüpp hängen. Da fällt
ihm wieder das Lied „Maria
durch den Dornwald ging“
ein. „Danke heilige Maria“,
sagt er zur Gottesmutter.
„Danke für alles, was du
getan hast, damit das
Jesuskind auf die Welt
kommen konnte.
Danke heilige Anna und
Joachim für eure Tochter.“
Geschichte entnommen aus dem Adventkalender der katholischen Zeitschrift für Mädchen und Buben „Regenbogen“ der Diözese Gurk
Nr. 11/12/13 * 64. Jg. 2009/10
Geschichte aus der Katholischen Kinderzeitschrift „Regenbogen“
Gebetsraum „ALIVE!“ im Joseph Mohr Saal
Birgit Fingerlos
Jugendliche und alle, die jung und neugierig
geblieben sind, sind in der ersten Adventwoche
zum Besuch des Gebetsraumes „ALIVE!“ in den
Joseph Mohr Saal eingeladen.
Am 1. Adventsonntag, dem 01.12., öffnen sich um
18:00 Uhr die Türen für alle, die Ruhe, Besinnung
und Gebetsimpulse suchen. Das monatliche
Friedensgebet findet an diesem Tag um
19:00 Uhr ausnahmsweise nicht in der Krypta
sondern im Joseph Mohr Saal statt.
Von Montag, den 02.12., bis Mittwoch, den 04.12.,
ist der Gebetsraum jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr
geöffnet und lädt zu einer Rast auf dem Weg nach
Weihnachten ein!
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Kunnt´s sein, dass da Advent a Schwester håt?
Doppler Maria
Dunke und lång ist da Åbend im Advent,
lång håm mir dawei zan hintadenk´n.
Då kimmb mir fie — so richtig glücklich und z´frid´n
sen mir eigentlich selt´n gwen.
Ob´s en Lassing schea blüaht håt,
oder im Summa da Berggipfe im Åbendrot glüaht håt,
irgend a Sehnsucht håt ins oiwei begleit. —
Mit oiwei mehra Gaudi und Geld,
is sie ah nit glücklicher word´n — die Welt.
Es muaß noch wås ånders geb´n.
Warum suachat denn da Mensch sei gånzes Leb´n?
Kunnt´s sein, dass da Advent a Schwester håt,
dö man Sehnsucht nennt?
Sehnsucht nåch Fried´n für a jede Familie,
Sehnsucht nåch a bissl weniger Lärm umadum.
Dabei kunnt´n mir so glücklich sei! —
So vü Jåhr — ohne Kriag in unserer Hoamat —
so vü Jåhr schoa ohne Ångst schlåf´n geah auf´n Åbend.
Dånk schea — liaba Herrgott — dånk schea.
Låß ins dös nia vergeß´n.
Weihnachtsevangelium Stille Nacht! Heil´ge Nacht!
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den
Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten
einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals
war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder
in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog
auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf
nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem
heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht
Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria,
seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort
waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener
Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten
Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des
Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte
sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber
sagte zu ihnen:
Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine
große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden
soll; heute ist euch in der Stadt
Davids der Retter geboren; er ist
der Messias, der Herr. Und das
soll euch als Zeichen dienen: Ihr
werdet ein Kind finden, das, in
Windeln gewickelt,
in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel
ein großes, himmlisches Heer,
das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe,
und auf Erden ist Frieden bei den
Menschen seiner Gnade.
Lk 2, 1-14
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute heilige Paar.
Holder Knab´ im lockigten Haar;
Schlafe in himlischer Ruh!
Schlafe in himlischer Ruh!
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb´ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund;
Jesus! in deiner Geburth!
Jesus! in deiner Geburth!
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Die der Welt Heil gebracht;
Aus des Himels goldenen Höh´n,
Uns der Gnaden Fülle läßt seh´n:
Jesum in Menschengestalt!
Jesum in Menschengestalt!
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß,
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt!
Jesus die Völker der Welt!
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grime befreit,
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß!
Aller Welt Schonung verhieß!
Stille Nacht! Heil‘ ge Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel „Hallelujah!“
Tönt es laut bey Ferne und Nah:
„Jesus der Retter ist da!“
„Jesus der Retter ist da!“
Quelle: „Joseph Mohr“, 1816
Fingerlos Birgit
Ich sagte zu dem Engel der an der Pforte des neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann!
Er aber antwortete:
Geh nur hinein in die Dunkelheit und leg deine Hand in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!
(aus China)
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Ehejubelfest 2019
Ehejubelfest 2019
Josef Gfrerer
Am 27. Oktober 2019 wurden die Ehejubelpaare
unserer Pfarre zu einer gemeinsamen Feier eingeladen.
Die Jubelpaare versammelten sich beim Joseph
Mohr Platz, von wo sie unser Herr Pfarrer GR Mag.
Bernhard Rohrmoser und die Trachtenmusikkapelle
Mariapfarr abholten, um gemeinsam die Messe in
der Wallfahrts- und Stille Nacht Basilika zu feiern.
Im Anschluss lud der Ehe- und Familienausschuss in
den Joseph Mohr Saal zur Agape ein.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Herrn Pfarrer
und an die Musikkapelle für die schöne Feier, sowie
Maria Grall für das Bemalen der Kerzen und dem
Fotograf Manfred Moser für die schönen Bilder!
Die Fotos werden zur Ansicht beim Kircheneingang
„Frauenseite“ ausgehängt. Mittels beiliegender Liste
können die Gruppenfotos dort bis 8. Dezember 2019
nachbestellt werden, Einzelfotos können im Pfarrbüro
ausgesucht werden.
Der Ausschuss für Ehe und Familie:
Frieda Winkler, Hildegard Bogensperger,
Lisbeth Grall, Josef Gfrerer
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Was gibt es Neues bei den Minis
Anna Kerschhaggl
Heuer führte uns unser alljährlicher Ministranten-
ausflug in den Wild- und Erlebnispark
Ferleiten. Dort konnten wir über 200 Wildtiere
aus den Alpen und der ganzen Welt bestaunen.
Für viele von unseren Minis war es etwas
ganz Neues, und daher etwas Besonderes, die
Tiere in den Freigehegen so nahe zu sehen.
Der dazugehörende Erlebnispark
wurde nach dem Mittagessen
natürlich auch gleich ausprobiert.
Der Spaß kam dort definitiv
nicht zu kurz!
Am Nachhauseweg gab es nach alter Tradition einen
kurzen Stopp beim McDonalds. Danach steuerten
wir unser letztes Ziel für den heurigen Ausflug
an, nämlich Wagrain. Dort besuchten wir das
Joseph Mohr Grab und hielten eine kurze Andacht in
der Kirche. Dann ging es wieder Richtung Mariapfarr.
Am Anfang des neuen Schuljahres gab es eine Probe
für unsere neuen Minis. Die Probe dauerte nicht
sehr lange, denn sie wussten bereits fast alles perfekt,
da alle schon einige Male vorher ministriert hatten.
Als nächstes steht unser Vorstellungsgottesdienst
am 24. November an, wo wir endlich unsere neuen
Minis in die große Ministrantenfamilie aufnehmen
werden! Wir freuen uns schon sehr darauf!
Sternsinger
Lisbeth Grall
Christus mansionem benedicat
Christus segne dieses Haus
Für viele Menschen auf unserer Welt gehören
Armut und Unterdrückung zum täglichen Leben.
Die jährlichen Sternsingeraktionen verbessern das
Leben vieler Kinder, Frauen und Männer. Die heurige
Sternsingeraktion unterstützt Bedürftige in Kenia.
Uns allen kommt die Botschaft zu, dass Christus
Mensch geworden ist, welche durch Caspar, Melchior
und Balthasar verkündet wird. Sie sind das Symbol
für den Haussegen. Dieses Brauchtum wird getragen
von vielen Kindern und Erwachsenen welche sich
begeistern lassen, diese Botschaft zu verkünden und
unseren Mitmenschen zu helfen.
Wir laden alle Kinder und Begleitpersonen recht
herzlich ein, wieder mitzumachen den Segen und die
Botschaft Christi zu den Menschen zu bringen.
Die Probe für die Kinder aller vier Gemeinden
unserer Pfarre findet am Freitag, den 27. 12. 2019 um
17:30 Uhr im Joseph Mohr Saal statt.
Besonders freuen wir uns, wenn Erwachsene
unsere Sternsinger begleiten oder in ihr Haus zum
Mittagessen einladen möchten.
Anmeldungen dazu bitte bei Lisbeth Grall unter
0664/4697679 oder Claudia Hohengaßner
0664/4105242.
Die Sternsinger bewegen die Welt und helfen vielen
Kindern. Ein herzliches Dankeschön für die gute
Zusammenarbeit, für die Nachbarschaftshilfe, für das
Verständnis und für die Gaben!
Eine Kerze zum Vernaschen
Besonders im Advent werden viele Kekse und süße Leckereien gebacken.
Diese Kekse sind ganz einfach und du brauchst nicht einmal einen Backofen dafür.
Zutaten: Doppelkekse, Keksröllchen oder Hohlhippen, ganze Mandeln, Zitronensaft
und Staubzucker für die Zuckerglasur
So geht‘s: Als erstes vermischst du etwas Zitronensaft mit viel Staubzucker zu einer
dickflüssigen Masse. Das ist dein Kleber. Dann stellst du in die Mitte des Doppelkeks
das Keksröllchen aufrecht hin und klebst es mit einem Klecks Zuckerglasur fest.
Auf die Spitze des Keksröllchens klebst du eine Mandel stehend als Flamme. Die
Zuckerglasur kann noch wie flüssiges Wachs über die Kerze geträufelt werden.
Danke an die Katholische Jungschar Salzburg für die Zustimmung zum Abdruck dieser Idee!
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Eine / Keine gute Idee
Pfarrer Bernhard Rohrmoser
Die Ideen haben so manch
Spannendes in sich. Sie brauchen
oft einen Geistesblitz, langes
Nachdenken, eine gute und
intensive Vorbereitungszeit bis sie
zur Durchführung entsprechend
gereift sind.
Erschwerend wird eine Geschichte, wenn alles
unentdeckt bleiben soll.
Aus meiner Kindheit – ich war vielleicht 10 Jahre alt –
möchte ich eine mir kürzlich in den Sinn gekommene
Geschichte erzählen. Eingefallen ist sie mir, als mir der
Maxi in der Sakristei eröffnete und auch den Beweis
lieferte, dass er am Vortag einen Zahn verloren habe.
Ja, die Zähne. So notwendig
man sie braucht, sind sie,
wenn sie wehtun eine Plage
und wenn sie nicht mehr
wehtun, teuer gewesen.
Meine Geschichte handelt in der Plageperiode.
Längst hatte er mir wehgetan dieser unselige Geist
von einem Stockzahn in der hintersten Tiefe meiner
Mundhöhle. Das galt es, auszuhalten, denn meine
Angst vor dem Zahnarzt war wesentlich größer als es
je ein schmerzender Zahn hätte sein können.
Die Geheimhaltung funktionierte aber nur so lange,
bis die Mutter das in sich gekehrte Verhalten ihres
Buben richtig zu deuten wusste. Ein Blick in den
Mund und sie entdeckte unweigerlich den schon
längst hohl gewordenen Zahn. Nun brauchte es eine
schnelle und wirksame Strategie. Im Erfinden von
Strategien war unsere Mutter sehr gut. Der nächste
Zahnarzt war in St. Johann, 24 km von zuhause und
nur mit dem Postauto zu erreichen. Schnell wurde ein
Termin schon für den nächsten Tag gemacht. Vater
war in der Arbeit und Mutter konnte nicht einfach
von zu Hause weg. Das war gut so. Denn nie hatte ich
im Sinn, wirklich zum Zahnarzt zu gehen.
Mutter schickte mich also mit dem Postauto mit.
Mein Onkel, der Postbus-Chauffeur, hatte gerade
Dienst und sollte mich in St. Johann an Ort und
Stelle aussteigen lassen. Der Zahnarzt sah mich
nicht. Dafür hatte ich am Vorabend zu Hause meine
Vorbereitungen getroffen.
Einige Wachskügelchen in verschiedenen Größen
hatte ich geformt und in meiner Jackentasche
verschwinden lassen. An abgeschiedener Stelle
habe ich nun anstatt meines Termins so lange ein
Kügelchen in meinen Fingern gedreht bis es durch
die Wärme weich und auch durch die nicht ganz
sauberen Hände eine geeignete Patina bekam.
Ich drückte das Wachskügelchen mit Entschlossenheit
und festem Druck in den hohlen Zahn. Das tat höllisch
weh. Als der Druck nachließ wurden die Schmerzen
sogar erträglicher.
Mit meinem (Kunst)werk war ich hochzufrieden.
Von der Posthaltestelle nahm mich mein Onkel
wieder mit nach Hause, mich lobend wegen meiner
Tapferkeit.
Spannend wurde es aber zu Hause. Natürlich
wollte meine Mutter den reparierten Zahn sehen.
Ihre Bemerkung: „Das hat er sehr schön wieder
hergerichtet!“
Wie es weiterging?
Über Nacht begann der selbstbehandelte Zahn so zu
schmerzen, dass ich erst recht und diesesmal wirklich
zum Zahnarzt musste — in sicherer mütterlicher
Begleitung.
Aber, liebe Kinder!
Bitte nicht zur Nachahmung empfohlen!
Euer Pfarrer Bernhard Rohrmoser
Personalnachrichten
Pfarrer Bernhard Rohrmoser
In diesem Jahr hat unser treuer Mesner in Weißpriach,
Hans Fuchs, aus persönlichen und verständlichen
Gründen seinen Mesnerdienst für die Kirche
„St. Rupert“ in Weißpriach zurückgelegt. Viele Jahre
hat uns Hans unter Mithilfe seiner Frau Berti durch
die Feiern in der Kirche begleitet. Viele Wallfahrer
und Besucher in die Geheimnisse der Kirche und ihre
Geschichte eingeführt.
Lieber Hans!
Auf diesem Weg möchte ich im Namen der ganzen
Pfarrgemeinde ein großes „Vergelt´s Gott“ sagen!
Alles Gute und Gottes Segen!
Mesnerwechsel in Weißpriach
Es galt nun, für die Kirche St. Rupert jemand für den
Mesnerdienst und sozusagen einen „Kirchenrektor“
oder „Kirchenrektorin“ zu finden. Schließlich stellte
sich das große Geschenk ein.
Unser Pfarrkirchenratsobmann Peter Lerchner hat
sich bereit erklärt, den Mesnerdienst zu übernehmen.
Peter und seine Frau Romana „schauen“ auf die
Kirche und alles ist immer wohlbereitet wenn wir
miteinander feiern.
Unsere Kirche in Weißpriach ist wieder wohlbehütet.
Lieber Peter!
Liebe Romana!
Herzlich Vergelt´s Gott
für eure Bereitschaft
und euren Dienst!
Pfarrgemeinderat
Bernhard Moser hat aus persönlichen Gründen
und anderen zusätzlichen Verpflichtungen sein
Mandat im Pfarrgemeinderat zurückgelegt. Bernhard
hatte die Leitung des Missionsausschusses in seiner
Verantwortung.
Herzlichen Dank, Bernhard für deine Dienste!
Gott sei Dank hat unser pfarrlicher Mitarbeiter
Martin Moser aus Göriach ganz spontan den
Missionsausschuss übernommen und arbeitet schon
sehr aktiv mit seinen Leuten.
Dir Martin auch ein großes „Vergelt´s Gott“!
18 19
kfb aktuell
Birgit Fingerlos
Die Erinnerung an leuchtende Herbsttage dürfen
wir mitnehmen in die kalte dunkle Jahreszeit. Das
Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu. Vieles hat uns
bewegt und beschäftigt, manch Schweres hat uns
gefordert, vielleicht auch überfordert. Hoffentlich
sind uns auch die vielen positiven Erlebnisse,
Freuden und Erfolge in Erinnerung! Es ist leider allzu
menschlich, dass wir das Gute und Gelungene als
selbstverständlich sehen … .
Die kfb darf auf ein gutes Jahr zurückblicken,
vieles haben wir mit unserer Gemeinschaft erlebt!
Beeindruckt waren wir bei unserem Besuch im
Krematorium auf unserer Sommerfahrt. Einen Ort
besichtigen zu können, von dem wir schon sehr
oft gelesen und gehört haben, war wieder einmal
eine interessante Erfahrung! Am Nachmittag
fuhren wir ins Freilichtmuseum mit seinen alten
und geschichtsträchtigen Häusern und Gebäuden.
Besonders interessiert hat uns natürlich der
Ausstellungsbereich aus unserer Heimat, wie das
Neumanngut, die Greinmeisteralm oder das erst
heuer fertig gestellte Rainergut.
Eine große fröhliche Runde von kfb-Frauen füllte
beim Schafaufbrateln am 3. Oktober die gemütliche
Gaststube beim Neuwirt, und wieder hat es allen
bestens geschmeckt!
Die beiden Vorträge über den Zauber des Alten
Testamentes und die Fragen rund ums Sterben
boten einmal mehr die Gelegenheit, über unseren
Glauben und die letzten Dinge im Leben ins Gespräch
zu kommen.
Eine besondere Begegnung gab es Mitte Oktober:
Alexandra Macheiner hat uns ihre Assistenzhündin
Aura vorgestellt! Am Bittmittwoch vor zwei Jahren
haben wir für diesen Hund und seine Ausbildung
eine Agape in der Kirche organisiert. Um die Kosten
aufzubringen, haben viele mitgeholfen, auch unsere
Pfarre, die Gemeinde und einige Privatpersonen,
ganz besonders Doris Pfeifenberger, die langjährige
Freundin von Alexandra. Wir konnten uns davon
überzeugen, dass Alexandra und Aura ein
wunderbares Team sind! Ein großes Danke allen, die
mitgeholfen haben!
kfb aktuell
Birgit Fingerlos
Gottes Segen und viel Freude wünschen wir den
beiden für ihre gemeinsame Zukunft!
Momentan ist unsere Adventaktion in vollem Gange;
viele Vorbereitungen wurden getroffen, damit am
Dienstag, den 26. November, ab 13:00 Uhr von
unseren fleißigen Helferinnen alles so weit gerichtet
werden kann, dass sich unsere Frauen auf den Weg in
die Häuser machen können.
An dieser Stelle möchten wir uns wieder einmal
herzlich bei allen bedanken, die zu uns gehören, die
mitarbeiten und mitdenken bei unseren Aktivitäten!
Bei einer langjährigen treuen kfb-Frau möchten wir
uns besonders bedanken: Georgine Moser war
mehr als 50 Jahre unsere Kontaktfrau in Seitling
und dazu noch lange Zeit im Leitungsteam! Liebe
Gina, Vergelt’s Gott!!!
In Seitling haben wir eine Nachfolgerin gefunden,
nicht gelungen ist uns das in Haslach, was uns wirklich
sehr leid tut!
Wir dürfen auch heuer den ersten Rorate-
Gottesdienst am 7. Dezember musikalisch gestalten.
Wir laden herzlich zum Proben und Mitsingen ein:
Donnerstag, 28.11., und Mittwoch, 4.12., jeweils
um 19:30 Uhr in der Emmausstube.
Am 17. Jänner 2020 fahren wir zu einer Vorstellung
von „My Fair Lady“ ins Landestheater nach Salzburg.
Abfahrt ist um 16:00 Uhr am Parkplatz West. Die Kosten
für Theaterkarte und Busfahrt betragen Euro 63,00.
Am 27. Februar, um 14:00 Uhr, treffen sich wieder
alle Kontaktfrauen zum Erfahrungsaustausch in
der Emmausstube. Wir bitten jetzt schon, diesen
Termin vorzumerken!
Hinweisen möchten wir noch auf den Weltgebetstag
der Frauen 2020, der dieses Mal in Simbabwe unter
dem Motto „Steh auf und geh!“ vorbereitet wurde.
Der Weltgebetstag der Frauen hat bei uns im Lungau
schon eine lange Tradition. Weltweit setzt er Zeichen
der Hoffnung, fördert Frieden und Verständigung
und stellt sich gegen Ungerechtigkeit und Gewalt.
Alle sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen
Feiern mit anschließender Agape am Freitag, den
6. März, um 19:00 Uhr im Joseph Mohr Saal!
Wir wünschen einen gesegneten Advent, ein
friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes
Jahr 2020!
Das kfb-Team
Elfriede Bacher, Loisi Bogensperger,
Birgit Fingerlos, Andrea Perner
20 21
Dienstag, 26.11. 13:00 kfb: Pfarrhof - Gestecke basteln
Donnerstag, 28.11. 19:30 kfb: Emmausstube - Singprobe für Rorate am 07.12.
Samstag, 30.11.
16:30
18:00
Adventkranzweihe mit Wortgottesfeier in der Basilika
mit den Kindergartenkindern
Einläuten des Advents
Mittwoch, 04.12. 19:30 kfb: Emmausstube - Singprobe für Rorate am 07.12.
Samstag, 07.12.
06:00
19:00
Rorate
Vorabendgottesdienst
Sonntag, 08.12.
09:00
MARIA EMPFÄNGNIS Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen
Jungfrau und Gottesmutter Maria
Die Gläubigen ziehen betend aus den Ortsteilen in die Basilika
Festgottesdienst
Samstag, 14.12.
06:00
19:00
Rorate
Vorabendgottesdienst
Sonntag, 15.12.
09:30
10:00
2. LANDESWEITE WEIHNACHTSWALLFAHRT
Abmarsch beim Treffpunkt Kirche Althofen: Gemeinsamer Weg in
feierlicher Prozession von der Kirche Althofen in die Wallfahrts- und Stille
Nacht Basilika mit Pfarrer GR Mag. Bernhard Rohrmoser
Festgottesdienst in der Basilika
Samstag, 21.12.
06:00 Rorate
KEIN VORABENDGOTTESDIENST
Samstag, 21.12. 19:00
ADVENTLICHE FEIERSTUNDE zum Gedenken an Joseph Mohr und
der Entstehung der weihnachtlichen Heilsgeschichte mit dem
Theaterstück „Der Minutenbettler“ und musikalischer Gestaltung
Sonntag, 22.12.
08:30
19:00
Pfarrgottesdienst
Abendgottesdienst
anschließend Nachtanbetung in der Krypta bis 24:00 Uhr
Das Allerheiligste wird zur Anbetung bis 24:00 Uhr ausgesetzt. Um Mitternacht
erfolgt die feierliche Einsetzung. Gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten
tut es uns allen sicher gut, uns eine Stunde Zeit für gemeinsames Beten und
Singen zu nehmen, und unseren Dank, unsere Hoffnungen und Freuden, auch
unsere Sorgen und Nöte in stiller Anbetung vor Gott zu bringen. Bitte nehmen
Sie sich für Ihre Stunde Zeit und laden Sie auch Nachbarn, Verwandte, Bekannte
und Freunde zur Anbetung ein.
Änderungen von Ort und Zeit bleiben der Pfarre vorbehalten. Die jeweils aktuellen Informationen
sind auf der Gottesdienstordnung oder unter www.pfarre-mariapfarr.at nachzulesen.
Gottesdienste & Termine Gottesdienste & Termine
Sonntag, 22.12.
Fortsetzung Anbetung:
19:30 - 20:00 Stille Anbetung
20:00 - 21:00 St. Andrä
21:00 - 22:00 Göriach
22:00 - 23:00 Weißpriach
23:00 - 24:00 Mariapfarr
Dienstag, 24.12.
HEILIGER ABEND
06:00 Rorate
14:30 Haussegnung und Heilig-Abendfeier im Marienheim
17:00 Einstimmung in die Heilige Nacht im Arkadenhof des Pfarrhofes
22:30 Turmblasen
23:00 Christmette
Mittwoch, 25.12.
09:00
CHRISTTAG - HOCHFEST DER GEBURT DES HERRN
Feierlicher Weihnachtsgottesdienst
Donnerstag, 26.12. 09:00
HL. STEPHANUS
Familiengottesdienst mit Kindersegnung
Wasser-, Wein- und Salzweihe
Freitag, 27.12. 17:30 Sternsingerprobe im Joseph Mohr Saal
Dienstag, 31.12.
17:00
24:00
Hl. Silvester - Jahresschlussgottesdienst in der Basilika
Wir denken in besonderer Weise an alle Getauften, Getrauten und
Verstorbenen des abgelaufenen Jahres.
Einläuten des neuen Jahres: Basilika ist für eine kurze Besinnung geöffnet
Mittwoch, 01.01.
09:00
HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA - Neujahr
Festgottesdienst
Die Sternsinger sind am 2., 3., und 4. Jänner wieder in den Ortschaften unterwegs.
Bitte nehmt sie freundlich auf!
Montag, 06.01.
09:00
ERSCHEINUNG DES HERRN
Festgottesdienst mit den Sternsingern
Freitag, 17.01. 16:00 kfb: Theaterfahrt Salzburger Landestheater „My Fair Lady“
Sonntag, 02.02.
08:30
DARSTELLUNG DES HERRN - Maria Lichtmess
Pfarrgottesdienst mit Lichterprozession und Blasiussegen
Mittwoch, 26.02.
19:00
ASCHERMITTWOCH
Gottesdienst mit Aschenkreuzauflegung
Donnerstag, 27.02. 14:00 kfb: Emmausstube - Treffen der Kontaktfrauen
Freitag, 06.03. 19:00 kfb: Joseph Mohr Saal - Weltgebetstag (siehe kfb)
Die Anbetungsstunden gestalten
Vertreter der Pfarre.
22 23
Freud & Leid
Im Gebet gedenken wir der Getauften und Verstorbenen der letzten Monate
Taufen:
Grießner Fiona
Gruber Rosa Linda
Rottensteiner Katharina
Perner Carolina
Perner Elisabeth
Reichelmair Valentin Linus
Perner Veronika
Oswald Magdalena
Moser Mathias Albert
Perner Klara Andrea
Lerchner Melanie
Rabe Johanna Bärbel Ulrike
Moser Laura Maria
Todesfälle:
Pöllitzer Adolf
Bauer Werner
Bacher Franz
Brugger Aloisia
Gautsch Maria
Neumann Norbert
Rainer Alois
Lerchner Rosa
Harrer Matthias
Trauungen:
Harald und Christine Rohrwasser
Jakob und Michaela Gappmayr
Manuel und Bernadette Grießner
Andreas und Katharina Bauer
Mario und Nicole Kandler
Andreas und Astrid Erber
Erich und Sabrina Pichler
Kirchenrechnung 2018
Beträge in Euro
Einnahmen – ordentlicher Haushalt
Zinserträge 430,20
Erträge aus Vermietung, Verpachtung, Waldungen 48.509,11
Grabgebühren, Gebühren für Benützung der Aufbahrungskapelle 2.461,00
Tafelsammlungen 18.282,41
Opferkerzenerträge 12.048,73
Opferstöcke, Ewige Lichter, Messanteile 5.850,88
Zuschüsse der Finanzkammer für Seelsorgsaushilfe 231,16
Kirchenbeitrag – Frühzahlerbonus 6.028,08
Sonstige Einnahmen und Spenden 5.896,15
99.737,72
Einnahmen – außerordentlicher Haushalt
Subventionen des Landes zum Bauaufwand 50.000,00
Spenden für Kirchenrenovierung
(diverse Spenden, Spenden bei Begräbnissen anstelle von Blumen- und Kranzspenden) 10.874,45
Sonstige Einnahmen 14.779,67
75.654,12
Ausgaben – ordentlicher Haushalt
Aufwand für Gottesdienste (Hostien, liturgische Behelfe, usw.) 9.306,18
Seelsorgsaushilfe 422,50
Opferkerzen 4.939,20
Pastoraler Aufwand und pfarrliche Gruppen (Erstkommunion, Jugend, Senioren, usw.) 8.502,20
Personalaufwand 62.492,63
Kanzleiaufwand 17.860,19
Instandhaltung von Gebäuden, Glocken, Orgel 9.124,47
Heizung, Strom, Wasser, Kanalgebühr, Friedhofsmüll 43.201,63
Versicherungen 4.475,87
Grundsteuer, Abgaben und Spesen 8.661,12
Diverser Aufwand 10.781,24
179.767,23
Ausgaben – außerordentlicher Haushalt
Renovierung von Gebäuden 17.000,00
Sonstige Aufwendungen und Anschaffungen 10.184,58
27.184,58
Wer am 05.12.2019 von
einem Nikolaus der
Pfarre besucht werden
möchte, soll sich bitte
bis Montag, 02.12.2019,
11:30 Uhr in der Pfarr-
kanzlei melden
(Tel. 06473/8203).
Am 2. Sonntag im Dezember – heuer ist das der 08.12.findet um
19:00 Uhr in der Pfarrkirche Tamsweg wieder der Gedenkgottes-
dienst für alle verstorbenen Kinder statt. Weltweit entzünden Eltern,
Angehörige und Freunde an diesem „Worldwide Candle Lighting
Day“ Kerzen für ihre verstorbenen Kinder, Geschwister und
Enkelkinder. Für viele dieser Kinder endete das Leben schon
vor ihrer Geburt, andere verloren ihr Leben durch Krank-
heiten oder Unfälle. Sie alle haben ihren Platz in diesem
Gottesdienst – unabhängig davon, wann sie gestorben sind.
24
Wir bedanken uns bei dem anonymen Spender für die Übernahme der Druckkosten
dieses Pfarrbriefes –
Vergelt’s Gott“!
Die Pfarre Mariapfarr mit den 4 Gemeinden Mariapfarr, Weißpriach, Göriach und St. Andrä/Lg. wünscht
allen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Advent und ein gnadenreiches und friedvolles Weihnachtsfest!